Photovoltaik & Speicher

Gibt es eine optimale Ausrichtung einer PV-Anlagen?

Eine effiziente Ausrichtung der Photovoltaik-Anlage ist entscheidend, um das volle Potenzial der Sonnenenergie nutzen zu können.

Christoph Winderl
14. Dezember 2023

Die richtige Positionierung beeinflusst direkt die Energieerzeugung und somit die Rentabilität Ihrer Energieinvestition. Hier sind die Schlüsselfaktoren, die berücksichtigt werden sollten, um die optimale Ausrichtung eines Sonnenkraftwerks zu erreichen:

  1. Ausrichtung zur Sonne:
    Die grundlegende Regel lautet, dass Photovoltaik-Module zur Sonne ausgerichtet sein sollten. Den höchsten Ertrag liefert eine PV-Anlage in Mitteleuropa in etwa bei 30° Neigung und einer Süd-Ausrichtung der Module, da diese die längste tägliche Sonneneinstrahlung bietet. Eine leichte Abweichung nach Osten oder Westen ist akzeptabel, kann jedoch zu geringfügigen Leistungseinbußen führen. Neben dem Bestreben, die Modulfläche „optimal“ auszurichten, gibt es aber auch gute Gründe von dieser Ausrichtung abzuweichen.

    Bei Ost-West-Anlagen wird die eine Hälfte der PV-Module nach Osten, und die andere Hälfte nach Westen orientiert. Diese Ausrichtung hat zwar einen Ertragsverlust von etwa 15 - 20 % gegenüber einer nach Süden ausgerichteten PV-Anlage, durch die Montageart können jedoch um einiges mehr Module montiert werden und so die Anlagenleistung auf dem selbem Platz um etwa 40 % gesteigert werden. Damit erhöht sich der Stromertrag gegenüber nach Süden ausgerichteten PV-Modulen. Weiters verbessert sich das Ertragsprofil da die Stromerzeugung verstärkt in den Morgen- und Nachmittagsstunden stattfindet und dadurch die Erzeugungsspitze zu Mittag reduziert wird. Der Eigenverbrauch kann damit oftmals zusätzlich angehoben werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Montagesystem bzw. die Beschwerung der Anlage nicht so stark dimensioniert werden muss.

  2. Verschattung minimieren:
    Ein Schatten kann die Effizienz der Anlage erheblich beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, Standorte zu wählen, die von Bäumen, Gebäuden oder anderen Hindernissen frei sind. Auch die Anordnung der Module untereinander sollte so erfolgen, dass Verschattung minimiert wird. Eine detaillierte Schattenanalyse hilft, den optimalen Standort für die Anlage zu bestimmen und sicherzustellen, dass keine störenden Schatten die Module beeinträchtigen.
     
  3.  Optimierung des Energieertrages durch den Einsatz von Leistungsoptimierern:
    Durch den Einsatz von Leistungsoptimierern kann der Energieertrag maximiert und die Effizienz der Anlage verbessert werden. Ein Leistungsoptimierer optimiert die Leistung der Solarmodule, erkennt Verschattungen oder Beschädigungen und passt die Modulspannung entsprechend an, um den Energieertrag zu maximieren. Dadurch kann der Ertrag um bis zu 25 % gesteigert und Leistungseinbußen durch Verschattungen entsprechend minimiert werden. Darüber hinaus lässt sich eine PV-Anlage mit Einzelleistungsoptimierern auf Modulebene überwachen und inspizieren.
     

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